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Der Zweck von Funktionen besteht in der Bearbeitung von Daten, die Etikettenobjekten zugeordnet sind. Funktionen verarbeiten die vorhandenen Datenquellenwerte und speichern das Ergebnis in von der Funktion generierten Datenquellen.

Jede Funktion kann direkt mit einem Objekt verbunden und als Teil einer anderen Funktion genutzt werden.

Tipp

Alle Etiketten- oder Lösungsfunktionen sind im Explorer für dynamische Daten und im Manager für dynamische Daten aufgeführt.

Um eine neue Funktion zu einer Etiketten- oder Lösungsdatei hinzuzufügen, klicken Sie auf Neue Funktion hinzufügen und wählen Sie die entsprechende Funktion aus der Liste aus. Sobald Sie eine neue Funktion hinzufügen, wird ein Konfigurationsdialog angezeigt, in dem Sie die Funktion Ihren Ansprechen gemäß bearbeiten können. Die Konfigurationsoptionen werden in den Abschnitten für die einzelnen Funktionstypen beschrieben.

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Designer beinhaltet die folgenden Funktionstypen:

  • Untermenge: extrahiert einen bestimmten Teil der Daten gemäß vom Benutzer vorgegebenen Regeln.

  • Verknüpfen: verbindet zwei oder mehr Datenquellenwerte zu einem einzelnen Wert.

  • Datumsversatz: ändert das aktuelle Datum.

  • Linear: ändert den aktuellen Wert anhand von mehreren Arten von linearen Funktionen.

  • VBScript: ermöglicht die Durchführung komplexer Wertetransformationen.

  • VBScript Ausdruck: eine vereinfachte Version der VBScript-Funktion.

  • Python-Skript: ermöglicht die Durchführung komplexer Wertetransformationen.

  • HIBC: codiert die Daten gemäß dem Barcode-Standard für den medizinischen Bereich.

  • GS1-128: codiert die Daten gemäß dem Barcodestandard GS-128.

  • ANSI MH10.8.2: codiert die Daten gemäß dem Standard ANSI MH10.8.2-2006.

  • Datensyntax für hochkapazitive ADC-Medien transferieren: ermöglicht ADC-Benutzern die Verwendung eines einzigen Zuordnungswerkzeugs, unabhängig vom verwendeten ADC-Hochkapazitätsmedium.

  • Aus Datei lesen: liest den Inhalt einer bestimmten Datei und zeigt ihn in einem Objekt an.

  • Die Funktion NDEF-Nachricht: ermöglicht Ihnen, ein Nachrichten-Kapselungsformat für den Datenaustausch über eine NFC-Verbindung (Near Field Communication) festzulegen.

Untermenge

Die Funktion Untermenge extrahiert einen bestimmten Teil der Daten gemäß vom Benutzer vorgegebenen Regeln.

Die Gruppe Über bestimmt die Funktion.

Eingabe-Datenquelle definiert die vorhandene oder neu hinzugefügte Datenquelle (Variable, Funktion oder Datenbank-Datensatz). Der finale (Ausgabe-)Wert wird aus dem ausgewählten Eingabe-Datenquellenwert extrahiert.

Die Gruppe Definition bietet zwei Methoden zur Extraktion der Daten aus der Eingabe-Datenquelle.

Feste Länge extrahiert eine fest Anzahl von Zeichen aus der Eingabe-Datenquelle.

  • Versatz: Anzahl von Zeichen, die am Anfang des Werts übersprungen werden sollen.

  • Länge: Länge des extrahierten Werts.

Beispiel 34. Beispiel:

Eingabewert:  ABCDE

Versatz: 0

Länge: 3

Untermengenwert:  ABC


Beispiel 35. Beispiel:

Eingabewert:  ABCDE

Versatz: 2

Länge: 3

Untermengenwert:  CDE


Trennzeichen wird verwendet, um die extrahierten Daten mittels eines vom Benutzer festgelegten Trennzeichens abzugrenzen.

  • Trennzeichen: Zeichen (standardmäßig Komma), das Eingabewertefelder trennt.

  • Textbegrenzer: Zeichen, das Werte innerhalb der Felder umschließt (standardmäßig Anführungszeichen).

Tipp

Wird ein Textbegrenzer verwendet, werden Trennzeichen innerhalb des Texts als Teil des Datenwerts aufgefasst. Das Feld „Textbegrenzer“ kann leer gelassen werden.

  • Feld Nummer: die Feldnummer, die aus der Eingabe-Datenquelle extrahiert wird.

Beispiel 36. Beispiel:

Eingabewert:  "A", "B", "C", "D"

Trennzeichen: ,

Textbegrenzer: "

Feld Nummer: 3

Untermengenwert:  C


Verknüpfen

Die Funktion Verknüpfen verbindet zwei oder mehr Datenquellenwerte zu einem einzelnen Wert.

Die Gruppe Über bestimmt die Funktion.

Die Gruppe Eingabe-Datenquelle definiert die vorhandene oder neu hinzugefügte Datenquelle (Variable, Funktion oder Datenbank-Datensatz) oder den festen Text, die/der in der Funktion verwendet wird.

Die Gruppe Ausgabeoptionen definiert das Format des Ausgabewerts.

Trennzeichen ist ein Zeichen, das zwischen den verknüpften Werten eingefügt wird. Es kann manuell eingegeben werden oder aus einer der zusätzlichen Optionen ausgewählt werden:

  • Neue Zeile (CR/LF): Zeichen für neue Zeile.

  • Sonderzeichen einfügen: Sonderzeichen wird eingegeben.

    Anmerkung

    Das Trennzeichen ist ein optionaler Wert. Wird kein Trennzeichen definiert, werden die verknüpften Werte ohne Trennabstand oder Trennzeichen verbunden.

  • Leere Werte ignorieren: ignoriert leere Datenquellenwerte. Diese Werte werden von der Verknüpfung ausgenommen.

    Tipp

    Diese Option ist nützlich, wenn Sie doppelte Trennzeichen im Fall von leeren Werten verhindern möchten.

Beispiel 37. Beispiel:

Datenquellenwert 1:  A, B, C, D

Datenquellenwert 2: <leer>

Datenquellenwert 3:  E, F, G

Trennzeichen: ,

Verknüpfter Wert mit/ohne „Leere Werte ignorieren“: A, B, C, D, E, F, G vs. A, B, C, D, E, F, G


Anmerkung

Die Option Leere Werte ignorieren wird erst nach Ausführung eines Druckbefehls wirksam. Wenn Sie ein Etikett im Speichern/Abrufen-Druckmodus speichern oder ein Etikett exportieren, werden die leeren Werte nicht ignoriert. Trennzeichen werden doppelt angezeigt.

Datumsversatz

Die FunktionDatumsversatz definiert die Anzahl von Tagen, Monaten und/oder Jahren, die zu einem beliebigen Datum (dies kann das aktuelle Datum oder ein Datum in der Vergangenheit/Zukunft sein) hinzugefügt bzw. von ihm abgezogen werden sollen.

Die Gruppe Über bestimmt die Funktion.

Eingabe-Datenquelle definiert die Eingabe-Datenquelle, welche die Daten für diese Funktion liefert.

Versatz ist die Anzahl von Tagen, Monaten oder Jahren, die zur Eingabe-Datenquelle hinzugefügt bzw. von ihr abgezogen wird.

Beispiel:

Aktuelles Datum: 8. März 2016

Versatz: Tage +1; Monate +1; Jahre +1

Ergebnis: 7. April 2017

Die Gruppe Ausgabeformatierung definiert die Ausgabe der Funktion.

  • Ausgabeformat: definiert das Datumsformat, das im verbundenen Objekt verwendet werden soll.

  • Beispiel: aktuelles Datum im ausgewählten Ausgabeformat.

Linear

Die Funktion Linear multipliziert oder dividiert einen Eingabe-Datenquellenwert mit bzw. durch einen vorgegebenen Multiplikator. Auch ein optionaler Wert (Addition) kann hinzugefügt werden.

Die Gruppe Über bestimmt die Funktion.

Eingabe-Datenquelle definiert die Eingabe-Datenquelle, welche die Daten für diese Funktion liefert.

Lineare Funktionsparameter sind:

  • Modus: linearer Funktionstyp.

  • a: Funktions-Multiplikator.

  • b: Funktions-Addition.

Die Gruppe Ausgabeformatierung definiert das Ausgabeformat der Funktion.

Ausgabeformat ist das Format eines modifizierten Werts. mehr... öffnet weitere Formatierungsoptionen.

  • Dezimaltrennzeichen: Zeichen, das die Grenze zwischen Ganzzahlen und Bruchteilen einer Dezimalzahl angibt.

  • Dezimalstellen: Anzahl von Stellen hinter dem Dezimaltrennzeichen.

  • 1000er-Trennzeichen verwenden: gibt an, ob Tausender durch ein Trennzeichen abgegrenzt werden oder nicht.

  • Trennzeichen: Zeichen, das die Tausender vom Rest der Zahl abgrenzt.

  • Beispiel: Vorschau des formatierten Ausgabewerts.

Beispiel 38. Beispiel:

Eingabewert:  123

a: 2

b: 20

Ausgabewert:  2 * 123 + 20 = 266


VBScript

Die Funktion VBScript ermöglicht das Lesen, Schreiben und Manipulieren der Daten, die zu einer der verbundenen Datenquellen gehören.

Die Gruppe Über bestimmt die Funktion.

  • Funktionstyp: zeigt an, welche Art von Scripting verwendet wird.

Die Gruppe VBScript ermöglicht die Definition des Skripts.

  • Datenquelle einfügen: fügt eine vorhandene oder neu erstellte Datenquelle in das Skript ein.

  • Überprüfen: validiert die eingegebene Skript-Syntax.

  • Skript-Editor: öffnet den Editor, der Scripting einfacher und effizienter macht.

Anmerkung

Das Ergebnis des Skripts muss im „Ergebnis“ gespeichert werden. Der Wert von „Ergebnis“ wird in den Namen der Funktion eingefügt. Diese Funktion steht zur weiteren Nutzung als dynamische Datenquelle zur Verfügung.

Beispiel 39. Beispiel:

Die Variable NAME liefert den Vor- und Nachnamen einer Person. Die VBScript-Funktion trennt die Namen und verwendet nur den Vornamen als Ergebnis der Funktion.

Ursprungswert der Variablen NAMEMax Mustermann

Dim Spc
Spc = InStr(NAME, " ")
if NAME <> "" then
    Result = Mid(NAME, 1, Spc-1)
end if

Ergebnis des VBScripts: Max


Anmerkung

Verwenden Sie die folgende Syntax, um zu überprüfen, ob eine Datumsvariable leer ist:

Datevariable.Value == None

VBScript Expression

VBScript Expression ist eine vereinfachte Online-Version der VBScript-Funktion. Diese Designer Funktion ermöglicht es Ihnen:

  • vorhandene Variablen zu manipulieren

  • Unterzeichenfolgen zu extrahieren

  • schnelle Berechnungen anzustellen

VBScript Expression mindert den Bedarf an der Erstellung von dedizierten VBScripts. Statt ein komplettes Skript zu schreiben, kann ein einzeiliger Ausdruck in das Bearbeiten-Feld eingefügt werden, der zum Zeitpunkt des Drucks geprüft wird.

Tipp

Im Vergleich zu VBScript-Befehlen muss der finale Wert bei einem VBScript-Ausdruck nicht in Ergebnis gespeichert werden.

Über

VBScript Expression

  • Datenquelle einfügen: fügt eine vorhandene oder neu erstellte Datenquelle in den Ausdruck ein.

  • Prüfen: Prüfung der eingegebenen Skript-Syntax.

  • Editor: Feld zum Schreiben und Editieren von Skripten.

Skript-Editor

NiceLabel 10 bietet einen Skript-Editor, der Ihre Scripting-Aktivitäten mit Python oder VBScript einfacher, fehlerfrei und zeiteffizient macht.

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Die Auswahl der Scripting-Sprachen, die im Skript-Editor verwendet werden sollten, variiert zwischen NiceLabel Designer Pro und Automation Builder:

  • In Designer müssen Sie auf die Maskendesign-Oberfläche doppelklicken, um Maskeneigenschaften >Zusätzliche Einstellungen> Scripting-Sprache für die Maske zu öffnen.

  • InAutomation Builder gehen Sie auf Konfigurationselemente >Klick auf Bearbeiten, um die Trigger-Eigenschaften zu öffnen >Einstellungen> Andere > Scripting.

Tipp

NiceLabel 10 nutzt eine .NET-Variante von Python namens IronPython. Sie fungiert als vollständig kompatible Implementierung der Python-Skriptsprache, welche auch .NET-Methoden unterstützt.

Die Editor-Multifunktionsleiste enthält häufig verwendete Befehle, die auf mehrere Funktionsgruppen verteilt sind.

  • Die Zwischenablage-Gruppe bietet Ausschneiden-, Kopieren-, Einfügen- und Löschen-Befehle.

  • Die Gruppe Rückgängig und Rückgängig aufheben ermöglicht es, Scripting-Aktionen rückgängig zu machen oder zu wiederholen.

  • Die Datei-Gruppe ermöglicht das Laden und Speichern von Skripten in einer Datei.

    • Aus Datei laden: lädt ein Skript aus einer zuvor gespeicherten Textdatei.

    • Als Datei speichern: speichert das aktuelle Skript in einer Textdatei.

  • Die Bearbeiten-Gruppe ermöglicht es, Zeichenfolgen in einem Skript zu finden und zu ersetzen.

    • Suchen: sucht die eingegebene Zeichenfolge im Skript.

    • Ersetzen: ersetzt die Zeichenfolge im Skript.

  • Einfügen-Gruppe: Der Befehl Datenquelle fügt vorhandene oder neu definierte Datenquellen in das Skript ein.

  • Skript-Gruppe: Der Befehl Skript prüfen überprüft die Syntax des eingegebenen Skripts.

Verfügbare Scripting-Elemente enthält alle verfügbaren Elemente, die beim Erstellen eines Skripts verwendet werden können. Durch Doppelklicken auf das Element oder Klicken auf die Einfügen-Schaltfläche wird das Element an der Cursorposition in das Skript eingefügt.

Die Elementbeschreibung bietet grundlegende Informationen über das eingefügte Skript-Element.

Die Fehlerliste enthält die Fehler, die nach Ausführung des Befehls Skript prüfen ausgegeben wurden.

Python-Skript

Die Funktion Python-Skript unterstützt die komplexesten Datenmanipulationen auf einem Etikett oder einer Eingabemaske.

Tipp

Im Vergleich zu VBScript hat es sich als geeignetere Option für 64-Bit-Systeme erwiesen. Außerdem ist es erhebliche schnellere Scripting-Alternative.

Die Gruppe Über bestimmt die Funktion.

  • Funktionstyp: zeigt an, welche Art von Scripting verwendet wird.

Python-Skript

  • Datenquelle einfügen: fügt eine vorhandene oder neu erstellte Datenquelle in das Skript ein.

  • Überprüfen: validiert die eingegebene Skript-Syntax.

  • Skript-Editor: öffnet den Editor, der Scripting einfacher und effizienter macht.

Beispiel 40. Beispiel:

Die Variable NAME liefert den Vor- und Nachnamen einer Person. Die Python-Skript-Funktion trennt die Namen und verwendet nur den Vornamen als Ergebnis der Funktion.

Ursprungswert der Variablen NAME:  Max Mustermann

name = NAME.Value
Spc = name.find(' ')
if name != '' and Spc != -1:
    Result.Value = name[0:Spc]
else:
    Result.Value = name

Ergebnis des Python-Skripts: Max


HIBC

HIBC ist ein Barcode-Standard, der vor allem in der Gesundheitsbranche zum Einsatz kommt und von der HIBCC-Organisation verwaltet wird. Dieser Standard unterstützt zusammengesetzte Barcodes und die Nutzung mehrerer Objekte wie Objektcodes, Menge und Chargennummer in einem einzigen Barcode.

Tipp

Auf der HIBCC-Website finden Sie weitere Informationen zu dem Standard.

Die Gruppe Über bestimmt die Funktion.

Die Gruppe Struktur wählt eine Standardversion und einen der drei verfügbaren HIBC-Barcode-Typen aus:

  • Version: Auswahl der HIBC-Version. Etiketten, die eine veraltete HIBC-Datencodierung enthalten, werden mit Version 2.5 geöffnet. Wenn Sie ein neues Etikett erstellen, hängt die Codierung von der ausgewählten HIBC-Version ab – 2.5 oder 2.6.

  • Typ: Auswahl des Datenstruktur-Typs.

    • Primär: obligatorische feste Datenstruktur, die den Artikel und seinen Lieferanten kennzeichnet.

    • Sekundär: optionale Datenstruktur, die durch das Trennzeichen „/“ angezeigt wird. Sie kann eine variable (aber vordefinierte) Struktur aufweisen, in der Serien- oder Chargennummern, Menge und Verfallsdatum enthalten sind.

      • Primäre Definition: notwendiges Element bei der Definition der Sekundär-Datenstruktur. Die drei primären Datenfelder einer HIBC-Funktion müssen der sekundären Datenstruktur hinzugefügt werden. Primäre Definition wählt die passende bestehende HIBC-Funktion aus.

    • Verknüpft: verbindet die ersten zwei Strukturtypen zu einer einzigen Datenstruktur.

Die Gruppe Definition definiert den Inhalt von HIBC-Datenfeldern:

Primäre Datenstrukturfelder:

  • Herstellerkennzeichen (LIC): Feld, das von der HIBCC zugewiesen und verwaltet wird. Das erste Zeichen in diesem Feld ist immer ein Buchstabe. Die LIC kann einen Etikettierer identifizieren, bin hin zur jeweiligen Filiale oder Abteilung eines Mutterkonzerns.

  • Produkt- oder Katalog...: komprimierte Produkt- oder Katalognummer.

  • Maßeinheit...: numerische Darstellung der Verpackungsebene (0 bis 9), wobei 0 die niedrigste Ebene bzw. den Artikel selbst angibt.

Beispiel 41. Beispiel:

Ein Unternehmen könnte beispielsweise den Artikel in einer Schachtel, Schachteln in einem Karton und Kartons in einer Kiste verpacken. Eine mögliche Etikettierungsart wäre: Artikel selbst = 0, Schachtel = 1, Karton = 3 und Kiste = 5.


Sekundäre Datenstrukturfelder:

  • Menge: zwei- oder fünfstelliges Feld mit der Anzahl von in der Verpackung enthaltenen Artikeln, gekennzeichnet nach dem Barcode-Etikett.

  • Datumsformat: bevorzugtes Datumsformat zur Nutzung mit einem HIBC-Etikett. Wenn auf einem Etikett kein Datum angegeben werden soll, wählen Sie eines der Formate, die „Kein Datum“ enthalten.

  • Datum: zeigt das aktuelle Datum an.

  • Menge/Stapel: dieses Feld kann alphanumerisch sein und eine Länge von bis zu 18 Zeichen aufweisen. Wird das Feld nicht benötigt, sollte es leer gelassen werden.

  • Seriennummer: dieses Feld kann alphanumerisch sein und eine Länge von bis zu 18 Zeichen aufweisen. Wird das Feld nicht benötigt, sollte es leer gelassen werden.

  • Produktionsdatum: Datenidentifikator mit dem Format JJJJMMTT.

GS1-128

Die GS1-128 codiert Barcode-Daten anhand des Standards GS1-128. Der Standard unterstützt das Codieren von Textdaten, Zahlen, Funktionen und der gesamten Reihe von 128 ASCII-Zeichen.

GS1-128 codiert die Daten und definiert ihre Bedeutung durch Erstellung einer Liste von Anwendungsidentifikatoren (AI). Diese Identifikatoren definieren den Inhalt und die Länge der in ihnen enthaltenen Daten.

AIs enthalten ein Datenfeld mit einer festen oder variablen Anzahl von Zeichen.

Tipp

Weitere Informationen über den GS-128-Standard und die Codierungsprinzipien finden Sie auf der GS1-Website.

Die Liste verfügbarer AIs finden Sie hier.

Über

Das Feld Anwendungsidentifikatoren zeigt die ausgewählten AIs an.

Die Schaltfläche Funktionsdefinition bearbeiten öffnet einen Dialog zum Bearbeiten der Identifikatoren. Im Dialog Funktionsdefinition können Benutzer Identifikatoren Hinzufügen, Löschen, Verschieben und die ausgewählten Identifikatoren bearbeiten. Es gibt vier Spalten mit Identifikator-Eigenschaften:

  • Identifikator: Spalte mit der AI-Nummer und Beschreibung des Identifikators.

  • Wert: Spalte mit einem manuell eingefügten oder von der ausgewählten Datenquelle bezogenen Wert.

    Tipp

    Die Wert-Spalte stellt sicher, dass die Werte mit dem GS1-128-Standard übereinstimmen. Die Werte werden automatisch gemäß AI-Format und Länge umformatiert.

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  • Optionen: Spalten mit zusätzlichen Identifikator-Optionen (falls verfügbar).

Die Gruppe Trennzeichen definiert die Trennzeichen zum Abgrenzen der AIs.

Ein Barcode kann mehrere AIs enthalten. Diese Felder werden durch ein linkes und rechtes Trennzeichen voneinander getrennt. Standardmäßig werden die ersten beiden Stellen der AI verwendet. Benutzerdefinierte Trennzeichen können durch Einfügen von alphanumerischen Zeichen festgelegt werden.

Die Gruppe Zusätzliche Funktionsausgaben definiert eine untergeordnete Funktion.

  • Ausgabefunktion mit unformatierten Inhalten erstellen erstellt eine untergeordnete Funktion, die die unformatierten, von der übergeordneten GS1-128-Funktion codierten Daten verwendet.

  • Funktionsname: Name der neu erstellten untergeordneten Funktion.

ANSI MH10.8.2 (ASC)

Die Funktion ANSI MH10.8.2 (ASC) codiert Barcodedaten anhand des Standards ANSI MH10.8.2-2006. Dieser Standard bietet eine Reihe von MH 10/SC 8-Datenidentifikatoren und GS1-Anwendungsidentifikatoren. Er ermöglicht die Zuweisung von neuen Datenbezeichnern und definiert die Korrelation bzw. das Zuordnen von Datenidentifikatoren zu Anwendungsidentifikatoren.

Tipp

Weitere Informationen zum Standard ANSI MH10.8.2 (ASC) finden Sie auf der offiziellen Website. ANSI MH10.8.2 gehört zum ISO/IEC 15418-Standard, den Sie hier finden.

Die Gruppe Über bestimmt die Funktion.

Anwendungsidentifikatoren ermöglichen die branchenübergreifende, standardisierte Nutzung von Datenidentifikatoren. Sie können mit beliebigen alphanumerischen Datenträgern genutzt werden.

Die Schaltfläche Funktionsdefinition bearbeiten öffnet den Dialog Funktionsdefinition. Darin können Benutzer Identifikatoren Hinzufügen, Löschen, Verschieben und die ausgewählten Identifikatoren bearbeiten.

Es gibt drei Spalten mit Identifikator-Eigenschaften:

  • Identifikator: Spalte mit der Identifikator-ID.

  • Wert: Spalte mit einem manuell eingefügten oder von der ausgewählten Datenquelle bezogenen Wert.

Anmerkung

Jede Wert-Spalte ermöglicht die Eingabe einer begrenzten Anzahl von Zeichen. Die Limitierung (Format) wird durch den Standard definiert und variiert je nach dem ausgewählten Identifikator.

Datensyntax für hochkapazitive ADC-Medien transferieren

Diese Funktion unterstützt den internationalen Standard ISO/IEC FDIS 15434 für „Informationstechnik – Automatische Identifikation und Datenerfassungsverfahren – Transfer-Syntax für Medien zur automatischen Datenerfassung mit hoher Kapazität“.

Der Standard definiert die Art und Weise des Datentransfers aus Informationssystemen von Anbietern an Medien zur automatischen Datenerfassung mit hoher Kapazität (ADC-Medien) sowie die Art der Übertragung der Daten an das Informationssystem des Empfängers.

Der Standard nutzt hochkapazitive Technologien, z. B. zweidimensionale Symbole, um mehrere Datenfelder zu codieren. Diese Felder werden für gewöhnlich vom Informationssystem des Empfängers geparst und spezifischen Datenfeldern im Informationssystem des Empfängers zugeordnet.

Diese Funktion ermöglicht Ihnen das Codieren von Daten in den Etikettenobjekten. Sie können verschiedene Informationsabschnitte in einer einzigen Nachricht kombinieren. Jeder Abschnitt beginnt mit einer Kopfzeile, gefolgt von der Nachricht. Jedes Datenfeld kann einen manuell eingegebenen festen Wert haben oder mit einer Variablen verbunden werden.

Anmerkung

Stellen Sie sicher, dass die Variable das vom Daten-Identifikator angeforderte Datenformat aufweist. Datenidentifikatoren haben gewöhnlich ein festes, durch den Standard definiertes Format.

Die Gruppe Über bestimmt die Funktion.

  • Anwendungsidentifikatoren: branchenübergreifende, standardisierte Reihe von Datenidentifikatoren.

Tipp

Der Zweck von Identifikatoren besteht darin, Artikel eindeutig zu identifizieren. Um die Identifikatoren zu verwalten, klicken Sie auf Funktionsdefinition bearbeiten.

Im Dialog Funktionsdefinition können Benutzer Identifikatoren Hinzufügen, Löschen und die ausgewählten Identifikatoren bearbeiten.

  • Formathülle: Spalte, die die Start- und Endpositionen für ein Datenobjekt in einem bestimmten Format vorgibt. Jede Formathülle enthält eine Format-Kopfzeile, Daten sowie eine Format-Fußzeile.

Beispiel 42. Beispiel:

  • - Formathülle 02 steht für Complete EDI-Nachrichten-/Transaktionsdaten.

  • - Formathülle 06 steht für Daten, die anhand von ASC MH 101-Datenidentifikatoren codiert werden.


  • Datenelemente: Diese Spalte gibt den Inhalt des Identifikators an. Geben Sie die zu codierenden Daten manuell ein oder definieren Sie eine Datenquelle.

  • Kopfzeilendaten formatieren: definiert zwei obligatorische Format-Kopfzeilenelemente.

    • Version: Organisation, die die Datenstruktur kontrolliert.

      Anmerkung

      Jeder Identifikator ermöglicht das Hinzufügen mehrerer Elemente.

    • Ausgabe: Ausgabenummer des ADC-Medienstandards.

Aus Datei lesen

Aus Datei lesen liest den Inhalt einer bestimmten Datei. Der Zugriff auf die Datei kann lokal oder über eine Netzwerkverbindung erfolgen.

Die Gruppe Über bestimmt die Funktion.

Die Gruppe Aus Dateiparametern lesen legt die Details zur Dateiverbindung fest.

Dateiname legt die Dateiverbindung fest.

Codieren legt den Codierungstyp für die gesendeten Daten fest.

  • Auto: automatisch definierte Codierung.

    Tipp

    Wählen Sie, falls nötig, den bevorzugten Codierungstyp aus der Dropdown-Liste aus.

NDEF-Nachricht

Die Funktion NDEF-Nachricht ermöglicht Ihnen, ein Nachrichten-Kapselungsformat für den Datenaustausch über eine NFC-Verbindung (Near Field Communication) festzulegen. Eine solche Verbindung wird zwischen zwei NFC-Geräten oder zwischen einem Gerät und einem Tag hergestellt.

Tipp

NFC ist ein Satz von Kommunikationsprotokollen, die zwei Geräten gegenseitige Kommunikation ermöglichen, wenn sie in eine Nähe von 4 cm zueinander gebracht werden.

Eine NDEF-Nachricht verkapselt einen oder mehrere von der Anwendung definierte Datensätze unterschiedlicher Art und Größe. Diese Datensätze werden zu einer einzigen Nachricht kombiniert.

Anmerkung

Die Ausgabe dieser Funktion erfolgt im HEX-Format.

Die Gruppe Über bestimmt die Funktion.

Die Gruppe NDEF-Nachrichtenstruktur zeigt die NDEF-Datensätze an, die in die Nachricht eingeschlossen werden.

Klicken Sie auf Funktionsdefinition bearbeiten, um den NDEF-Nachrichtendialog zu öffnen. Hier können Benutzer die NDEF-Datensätze Hinzufügen, Löschen, Verschieben und bearbeiten. Es gibt zwei Spalten mit Datensatzeigenschaften:

  • NDEF-Datensatztyp: gibt den Datensatztyp an. Die aufgeführten Standard-Datensatztypen sind in Designer verfügbar:

    • Uri: enthält eine Zeichenfolge, die eine Web-Ressource kennzeichnet.

    • Text: beinhaltet Textinhalt, Daten zur Textcodierung und den Sprachcode.

    • Smart Poster: enthält mehrere Unterdatensätze – URI, Titel, empfohlene Aktionen, Symbol, Größe und Typ.

      Anmerkung

      Smart-Poster-Inhalt wird als einzelner Datensatzinhalt dargestellt; die interne Struktur besteht jedoch aus mehreren (Unter)Datensätzen innerhalb eines Datensatzes.

    • Bluetooth-Übergabeauswahl: ein Satz von Datensätzen mit verschiedenen Objekten – Übergabeversion, Geräteadresse-Zeichenfolge, vollständige lokale Zeichenfolge, Geräteklasse und Dienstklasse.

    • Benutzerdefiniert: Datensatztyp, der eine Codierung der nicht-nativen NFC-Daten ermöglicht.

      Tipp

      Ziehen Sie die Datensätze in den NDEF-Nachrichtendialog, um ihre Position schnell zu ändern.

      Tipp

      Detaillierte Beschreibungen von NDEF-Datensatztypen finden Sie im Bereich für technische Spezifikationen des NFC-Forums.

  • Datensatzdefinition: Einstellungen gemäß Definition durch den NDEF-Standard. Die verfügbaren Optionen hängen vom ausgewählten Datensatztyp ab.

Capability Container (CC) einschließen fügt den codierten Daten einen Capability Container hinzu. Der CC speichert Steuerungsdaten zur Verwaltung der NFC-Daten in einem Tag oder auf einem Gerät. Er teilt dem NFC-Gerät mit, dass es sich bei den empfangenen Daten um eine NFC-Nachricht handelt. Aktivieren Sie die Option Capability Container (CC) einschließen, wenn der NFC-Inhalt als standardisiertes Hochfrequenz-RFID-Tag codiert werden muss. Dies teilt dem Lesegerät mit, dass der NFC-Inhalt im Tag gespeichert ist. Bestimmte NFC-konforme Tags beinhalten bereits einen CC; in solchen Fällen muss er nicht als Teil des erzeugten Inhalts eingefügt werden.