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Etiketteninformationen abrufen

Produktebenen-info

Automation Builder-Funktionen erfordern eine LMS Enterprise- oder NiceLabel Cloud Business-Lizenz.

Diese Aktion gibt Strukturinformationen über die verbundene Etikettendatei aus. Sie bietet Informationen zu den Etikettenabmessungen und dem Druckertreiber sowie eine Liste aller Etikettenvariablen und ihrer Haupteigenschaften.

Die Aktion „Etiketteninformationen abrufen“ gibt die Originalinformationen aus, wie sie in der Etikettendatei gespeichert sind. Außerdem bietet sie Informationen nach Simulation des Druckprozesses. Die Simulation stellt sicher, dass alle Etikettenvariablen denselben Wert wie bei einem normalen Druckvorgang erhalten. Auch bei den Angaben zur Höhe des Etiketts handelt es sich um die tatsächlichen Abmessungen, falls Sie das Etikett als Etikett mit variabler Höhe definiert haben (in diesem Fall hängt die Etikettengröße von der zu druckenden Datenmenge ab). Die Aktion gibt die Abmessungen für die Etikettengröße aus, nicht für die Seitengröße.

Die Aktion speichert Strukturinformationen zum Etikett in einer ausgewählten Variablen. Sie können die Daten anhand der Aktion „HTTP-Anfrage“ (oder einer ähnlichen Aktion für ausgehende Datenverbindungen) oder aber in der Trigger-Antwort (bei Verwendung eines bidirektionalen Triggers) zurück an das System senden.

UUID-3c296fd4-f620-5bd8-9b6e-cbac77453a14.png

Anmerkung

Diese Aktion muss unter der Aktion Etikett öffnen eingebunden werden.

Die Gruppe Variable wählt eine Variable aus (oder erstellt sie), in der die strukturellen Informationen zu einem Etikett gespeichert werden.

  • Name: gibt den Variablennamen an. Wählen Sie eine Variable aus (oder erstellen Sie eine Variable), die die Etiketteninformationen im XML-Format speichert.

    • Wenn Sie die Informationen aus der XML-Datei in diesem Trigger nutzen möchten, können Sie sie mithilfe der Aktion „Datenfilter verwenden“ definieren und ausführen (nur Automation Builder).

    • Wenn Sie die XML-Daten als Antwort in Ihren HTTP- oder Webdienst-Trigger ausgeben möchten, verwenden Sie diese Variable direkt im Feld Antwortdaten der Trigger-Konfigurationsseite.

    • Wenn Sie die XML-Daten als Datei speichern möchten, verwenden Sie die Aktion Daten in Datei speichern.

Die Gruppe Zusätzliche Einstellungen ermöglicht es Ihnen, die Nutzung vorläufiger Werte zu aktivieren.

  • Vorläufige Werte verwenden: ersetzt fehlende Datenquellenwerte durch vorläufige Werte.

Tipp

Im Abschnitt „Variable“ des NiceLabel 10 Designer Benutzerhandbuchs finden Sie eine detaillierte Beschreibung von vorläufigen Werten.

Beispiel für Etiketteninformationen im XML-Format

Das folgende Beispiel zeigt eine Strukturansicht der Etikettenelemente und ihrer Attribute wie ausgegeben.

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<Label>
    <Original>
        <Width>25000</Width>
        <Height>179670</Height>
        <PrinterName>QLS 3001 Xe</Printer>
    </Original>
    <Current>
        <Width>25000</Width>
        <Height>15120</Height>
        <PrinterName>QLS 3001 Xe</Printer>
    </Current>
    <Variables>
        <Variable>
            <Name>barcode</Name>
            <Description></Description>
            <DefaultValue></DefaultValue>
            <Format>All</Format>
            <CurrentValue></CurrentValue>
            <IncrementType>None</IncrementType>
            <IncrementStep>0</IncrementStep>
            <IncrementCount>0</IncrementCount>
            <Length>100</Length>
        </Variable>
    </Variables>
</Format>

XML-Spezifikation für Etiketteninformationen

Dieser Abschnitt enthält eine Beschreibung der XML-Dateistruktur, die von der Aktion „Etiketteninformationen abrufen“ ausgegeben wird.

Anmerkung

Alle Abmessungswerte sind als 1/1000 mm angegeben. Eine Breite von 25000 steht beispielsweise für 25 mm.

  • <Label>: dies ist ein Stammelement.

  • <Original>: gibt Etikettenabmessungen und Druckernamen wie in der Etikettendatei gespeichert an.

    • Width: dieses Element enthält die ursprüngliche Breite des Etiketts.

    • Height: dieses Element enthält die ursprüngliche Höhe des Etiketts.

    • PrinterName: dieses Element enthält den Druckernamen, für den das Etikett erstellt wurde.

  • Current: gibt Etikettenabmessungen und Druckernamen nach Ausführung des simulierten Druckvorgangs an.

    • Width: dieses Element enthält die tatsächliche Breite des Etiketts.

    • Height: dieses Element enthält die tatsächliche Höhe des Etiketts. Wenn ein Etikett als Etikett mit variabler Höhe definiert ist, kann seine Höhe zusammen mit anderen Etikettenobjekten gesteigert werden. Textfelder und RTF-Objekte z. B. können sich vertikal ausdehnen, was auch eine Ausdehnung des gesamten Etiketts bewirkt.

    • PrinterName: dieses Element enthält den Namen des Druckers, der für den Druck genutzt wird.

      Beispiel 78. Beispiel

      Wenn der Treiber des ursprünglichen Druckers nicht auf diesem Computer installiert ist oder der Drucker anhand der Aktion Drucker einstellen geändert wurde, wird ein anderer Drucker verwendet.


  • <Variables> und <Variable>: das Element Variables enthält eine Liste aller Abfragevariablen auf dem Etikett, wobei jede einzelne in einem separaten Variable-Element definiert ist. Die Abfragevariablen sind diejenigen Variablen, die beim Drucken des Etiketts aus NiceLabel 10 im Druck-Dialogfeld aufgelistet sind. Gibt es keine Abfragevariablen auf dem Etikett, ist das Element Variables leer.

    • Name: enthält den Variablennamen.

    • Beschreibung: enthält die Beschreibung der Variablen.

    • DefaultValue: enthält den Standardwert gemäß Definition für die Variable während des Etikettendesign-Prozesses.

    • Format: enthält den akzeptablen Typ von Variableninhalt (Zeichen).

    • IsPrompted: enthält Informationen dazu, ob die Variable zum Druckzeitpunkt abgefragt wird oder nicht.

    • PromptText: enthält den Text, der Anwender zur Eingabe eines Wertes auffordert.

    • CurrentValue: enthält den tatsächlichen, für den Druck verwendeten Wert.

    • IncrementType: enthält Informationen dazu, ob die Variable als Zähler festgelegt ist oder nicht. Wenn sie als Zähler festgelegt ist, wird außerdem die Art von Zähler angegeben.

    • IncrementStep: enthält Informationen über den Zählerschritt. Der Zählerwert nimmt gemäß diesem Wert beim nächsten Etikett zu/ab.

    • IncrementCount: enthält Informationen darüber, wann der Zählerwert zu-/abnehmen soll. Für gewöhnlich ändert sich der Zählerwert bei jedem Etikett, aber dies kann geändert werden.

    • Length: enthält die maximale Anzahl von in einer Variable gespeicherten Zeichen.

    • IsPickListEnabled: enthält Informationen dazu, ob der Benutzer Variablenwerte aus einer Auswahlliste auswählt oder nicht.

    • PickListValues: enthält die tatsächlichen (auswählbaren) Auswahllistenwerte.

XML-Schema (XSD) für Etikettenspezifikationen im XML-Format

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<xs:schema id="Format" xmlns:xs="http://www.w3.org/2001/XMLSchema">
    <xs:element name="Label">
        <xs:complexType>
            <xs:all>
                <xs:element name="Original">
                    <xs:complexType>
                        <xs:sequence>
                            <xs:element name="Width" type="xs:decimal" minOccurs="1" />
                            <xs:element name="Height" type="xs:decimal" minOccurs="1" />
                            <xs:element name="PrinterName" type="xs:string" minOccurs="1" />
                        </xs:sequence>
                    </xs:complexType>
                </xs:element>
                <xs:element name="Current">
                    <xs:complexType>
                        <xs:sequence>
                            <xs:element name="Width" type="xs:decimal" minOccurs="1" />
                            <xs:element name="Height" type="xs:decimal" minOccurs="1" />
                            <xs:element name="PrinterName" type="xs:string" minOccurs="1" />
                        </xs:sequence>
                    </xs:complexType>
                </xs:element>
                <xs:element name="Variables">
                    <xs:complexType>
                        <xs:sequence>
                            <xs:element name="Variable" minOccurs="0" maxOccurs="unbounded">
                                <xs:complexType>
                                    <xs:sequence>
                                        <xs:element name="Name" type="xs:string" minOccurs="1" />
                                        <xs:element name="Description" type="xs:string" minOccurs="1" />
                                        <xs:element name="DefaultValue" type="xs:string" minOccurs="1" />
                                        <xs:element name="Format" type="xs:string" minOccurs="1" />
                                        <xs:element name="CurrentValue" type="xs:string" minOccurs="1" />
                                        <xs:element name="IncrementType" type="xs:string" minOccurs="1" />
                                        <xs:element name="IncrementStep" type="xs:integer" minOccurs="1" />
                                        <xs:element name="IncrementCount" type="xs:integer" minOccurs="1" />
                                        <xs:element name="Length" type="xs:string" minOccurs="1" />
                                    </xs:sequence>
                                </xs:complexType>
                            </xs:element>
                        </xs:sequence>
                    </xs:complexType>
                </xs:element>
            </xs:all>
        </xs:complexType>
    </xs:element>
</xs:schema>

Script ausführen

Diese Aktion erweitert den Funktionsumfang der Software durch Verwendung benutzerdefinierter VBScript- oder Python-Skripte. Verwenden Sie diese Funktion, falls die integrierten Aktionen Ihren Datenbearbeitungsanforderungen nicht entsprechen.

Skripte können die Trigger-Variablen enthalten – dabei kann es sich sowohl um interne Variablen als auch um Variablen handeln, die definiert oder aus Etiketten importiert werden.

Stellen Sie sicher, dass das Windows-Konto, unter dem der Dienst ausgeführt wird, über die nötigen Berechtigungen zur Ausführung der Befehle im Skript verfügt.

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Anmerkung

Der Skript-Typ wird nach Trigger in den Trigger-Eigenschaften konfiguriert. Alle „Script ausführen“-Aktionen innerhalb eines einzigen Triggers müssen denselben Typ aufweisen.

Der Skript-Editor bietet die folgenden Funktionen:

  • Datenquelle einfügen: fügt eine vorhandene oder neu erstellte Variable in das Skript ein.

  • Überprüfen: validiert die eingegebene Skript-Syntax.

  • Skript-Editor: öffnet den Editor, der Scripting einfacher und effizienter macht.

Skript-Editor

NiceLabel 10 bietet einen Skript-Editor, der Ihre Scripting-Aktivitäten mit Python oder VBScript einfacher, fehlerfrei und zeiteffizient macht.

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Die Auswahl der Scripting-Sprachen, die im Skript-Editor verwendet werden sollten, variiert zwischen NiceLabel Designer Pro und Automation Builder:

  • In Designer müssen Sie auf die Maskendesign-Oberfläche doppelklicken, um Maskeneigenschaften > Zusätzliche Einstellungen > Scripting-Sprache für die Maske zu öffnen.

  • In Automation Builder gehen Sie auf Konfigurationselemente > Klick auf Bearbeiten, um die Trigger-Eigenschaften zu öffnen > Einstellungen > Andere > Scripting.

NiceLabel 10 nutzt eine .NET-Variante von Python namens IronPython. Sie fungiert als vollständig kompatible Implementierung der Python-Skriptsprache, welche auch .NET-Methoden unterstützt.

Die Editor-Multifunktionsleiste enthält häufig verwendete Befehle, die auf mehrere Funktionsgruppen verteilt sind.

  • Die Zwischenablage-Gruppe bietet Ausschneiden-, Kopieren-, Einfügen- und Löschen-Befehle.

  • Die Gruppe Rückgängig und Rückgängig aufheben ermöglicht es, Scripting-Aktionen rückgängig zu machen oder zu wiederholen.

  • Die Datei-Gruppe ermöglicht das Laden und Speichern von Skripten in einer Datei.

    • Aus Datei laden: lädt ein Skript aus einer zuvor gespeicherten Textdatei.

    • Als Datei speichern: speichert das aktuelle Skript in einer Textdatei.

  • Die Bearbeiten-Gruppe ermöglicht es, Zeichenfolgen in einem Skript zu finden und zu ersetzen.

    • Suchen: sucht die eingegebene Zeichenfolge im Skript.

    • Ersetzen: ersetzt die Zeichenfolge im Skript.

  • Einfügen-Gruppe: Der Befehl Datenquelle fügt vorhandene oder neu definierte Datenquellen in das Skript ein.

  • Skript-Gruppe: Der Befehl Skript prüfen überprüft die Syntax des eingegebenen Skripts.

Verfügbare Scripting-Elemente enthält alle verfügbaren Elemente, die beim Erstellen eines Skripts verwendet werden können. Durch Doppelklicken auf das Element oder Klicken auf die Einfügen-Schaltfläche wird das Element an der Cursorposition in das Skript eingefügt.

Die Elementbeschreibung bietet grundlegende Informationen über das eingefügte Skript-Element.

Die Fehlerliste enthält die Fehler, die nach Ausführung des Befehls Skript prüfen ausgegeben wurden.

Meldung

Verwenden Sie die Aktion „Meldung“ zum Verfassen benutzerdefinierter Zeichenfolgen (zum Beispiel benutzerdefinierte Warnmeldungen, Variablenwerte und Kommentare). Die Aktion „Meldung“ erzeugt in den Protokolldateien in Ihrem Automation Manager benutzerdefinierte Einträge. Automatisierungsprotokolldateien enthalten anwendungsgenerierte Informationen, Warnungen und Fehlerbeschreibungen. Verwenden Sie Meldungsprotokolle zur Nachverfolgung Ihrer Meldungsvariablen währen der Konfiguration, Fehlerbehebung und beim Debugging.

So konfigurieren Sie Meldungsaktionen:

  1. Gehen Sie zu Alle Aktionen und wählen Sie im Drop-down-Menü Aktion die Option Meldung aus.

  2. Benennen Sie Ihre Aktion um und fügen Sie Ihre Beschreibung ein.

  3. Konfigurieren Sie Ihre Meldung Inhalt: Überschrift, Meldung, und Nachrichtentyp.

    Nachrichtentypen umfassen:

    • Information

    • Fehler

    • Warnung

  4. Erweitern Sie Optionen zur Ausführung und Fehlerhandhabung anzeigen, um die Bedingungen zum Anzeigen von Meldungen, Ignorieren von Fehlern und Speichern von Automatisierungsfehlern in Variablen festzulegen.

Der NiceLabel Automation Manager zeigt im Bereich Ihres Automatisierungsprotokolls farbige Meldungen an (zum Beispiel Fehler in Rot und Warnungen in Orange).

Beispiel 81. Beispiel:

Sie drucken mit Hilfe der Automatisierung Etiketten für Pasta aus. Ihr Trigger erhält von den ERP-generierten CSV-Dateien Variablenwerte. Wenn Ihr Variablenwert „Verpackung“ größer als 4 ist, erzeugt das Automatisierungsprotokoll eine Warnung.

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Konfigurieren von Meldung-Aktionen.

Im Automation Manager sehen Sie folgendes Ergebnis:

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Anmerkung

Wenn Sie den Schweregrad Ihrer Meldung auf „Fehler“ festlegen, gehen Ihre Trigger nicht in den Fehlerstatus. Das Drucken ist weiterhin möglich.

Nutzen Sie Meldungsprotokolle für Folgendes:

  • Behebung von Konfigurationsfehlern

  • Debugging Ihrer Lösungen

  • Nachverfolgen der Werte Ihrer gewählten Variablen

Anzeigen Ihrer benutzerdefinierten Warnungen und Fehlermeldungen

Lizenz verifizieren

Diese Aktion liest die aktivierte Lizenz und führt die unter dieser Aktion geschachtelten Aktionen aus, sofern ein bestimmter Lizenztyp verwendet wird.

Tipp

Die Aktion „Lizenz verifizieren“ schützt Ihre Trigger-Konfiguration vor der Ausführung auf nicht autorisierten Rechnern.

Anmerkung

Der Lizenzschlüssel, der die Software aktiviert, kann auch die Lösungs-ID codieren. Dies ist eine eindeutige Nummer, die den Lösungsanbieter identifiziert, der die NiceLabel 10-Lizenz verkauft hat.

Wenn die konfigurierte Lösungs-ID der in der Lizenz codierten Lösungs-ID entspricht, kann der Zielrechner geschachtelte Aktionen ausführen; so wird die Ausführung effektiv auf Lizenzen beschränkt, die vom jeweiligen Lösungsanbieter verkauft wurden.

Die Trigger können weiterhin verschlüsselt und gesperrt werden, sodass nur autorisierte Benutzer die Konfiguration öffnen dürfen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Trigger-Konfiguration vor Bearbeitung schützen“ im NiceLabel Automation Benutzerhandbuch.

Die Gruppe Lizenzinformation ermöglicht Ihnen die Auswahl der Lizenz-ID.

  • Lizenz-ID: definiert die ID-Nummer der Lizenzen, welche die geschachtelten Aktionen ausführen dürfen.

    • Wenn der eingegebene Wert nicht der Lizenz-ID entspricht, die in der Lizenz kodiert ist, werden die geschachtelten Aktionen nicht ausgeführt.

    • Wenn der eingegebene Wert auf 0 gesetzt ist, werden die Aktionen ausgeführt, sofern eine gültige Lizenz gefunden wird.

Anmerkung

Auch die Digital Partner UID kann als Lizenz-ID verwendet werden. Diese Option ist für Mitglieder des NiceLabel Digital Partner Programms verfügbar.

Testen

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Automation Builder-Funktionen erfordern LMS Enterprise.

Mit dieser Aktion können Sie:

  • Fehler während der Ausführung von Aktionen überwachen.

  • Im Fall eines Fehlers eine alternative Reihe von Aktionen ausführen.

Die Testen-Aktion erstellt Ausführen- und Bei Fehler-Platzhalter für Aktionen. Alle Aktionen, die bei Auslösen des Triggers ausgeführt werden sollen, müssen in den Platzhalter Ausführen aufgenommen werden. Wenn bei Ausführung der Aktionen aus dem Ausführen-Platzhalter kein Fehler auftritt, werden außer ihnen keine weiteren Aktionen ausgeführt. Wenn jedoch ein Fehler auftritt, wird die Ausführung der Aktionen im Ausführen-Platzhalter unterbrochen und die Aktionen im Platzhalter Bei Fehler werden ausgeführt.

Anmerkung

Sie müssen Synchrones Drucken aktivieren, um Fehler mit Bei Fehler zu erkennen.

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Beispiel 84. Beispiel

Wenn eine Aktion im Platzhalter „Ausführen“ fehlschlägt, wird ihre Ausführung abgebrochen, und stattdessen werden die Aktionen im Platzhalter „Bei Fehler“ ausgeführt. Würde „Testen“ allein stehen, würde dies die Trigger-Ausführung beenden. In unserem Fall ist „Testen“ unter der Aktion „FOR Schleife“ eingebunden. Normalerweise würde ein Fehler im Platzhalter „Ausführen“ auch die Ausführung der Aktion „FOR Schleife“ beenden, auch wenn noch Schritte im Rahmen von „FOR Schleife“ ausstehen. In diesem Fall wird auch die Aktion „Daten in Datei speichern“ nicht ausgeführt. Standardmäßig unterbricht jeder Fehler die gesamte Trigger-Verarbeitung.

Sie können jedoch auch mit der Ausführung des nächsten Schritts in der Aktion „FOR Schleife“ fortfahren. Aktivieren Sie zu diesem Zweck die Option „Fehler ignorieren“ in der „Testen“-Aktion. Falls die Daten aus dem aktuellen Schritt in „FOR Schleife“ einen Fehler im „Ausführen“-Platzhalter verursachen, werden die Aktionen aus „Bei Fehler“ ausgeführt. Danach wird die Aktion „Daten in Datei speichern“ auf Ebene 2 ausgeführt, woraufhin die „FOR Schleife“-Aktion mit der Ausführung im nächsten Schritt fortfährt.


Tipp

Diese Aktion ermöglicht eine einfache Fehlererkennung sowie die Ausführung der Aktionen „Feedback“ oder „Berichterstattung“. Wenn zum Beispiel bei der Trigger-Verarbeitung ein Fehler auftritt, kann eine Warnmeldung gesendet werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Feedback zum Status von Druckaufträgen“ im NiceLabel Automation Benutzerhandbuch.

Anmerkung

Wichtig! Die Testen-Aktion liefert erwartungsgemäße Ergebnisse mit asynchronen Aktionen. Wenn Ihre Testen-Schleife die Aktion Etikett drucken enthält und diese fehlschlägt, führt die Aktion die Testen-Schleife dennoch vollständig aus und wechselt nicht, wie erwartet, zu den Aktionen Bei Fehler. Das Ergebnis des nicht erfolgten Wechsels zu den Aktionen Bei Fehler ist die Aktion Etikett drucken, die standardmäßig im synchronen Modus ausgeführt wird. Um dies zu vermeiden, stellen Sie sicher, dass überwachtes Drucken aktiviert ist. Öffnen Sie die Trigger-Einstellungen > Andere > Feedback von der Print Engine und aktivieren Sie Überwachtes Drucken.

Weitere Informationen über überwachtes Drucken finden Sie im Kapitel Synchroner Druckmodus.

XML-Umwandlung

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Der in diesem Abschnitt beschriebene Funktionsumfang steht in LMS Enterprise zur Verfügung.

Diese Aktion wandelt ein XML-Dokument anhand der angegebenen Umwandlungsregeln in ein anderes Dokument um. Die Regeln müssen durch eine .XSLT-Definition in einer Datei oder in Form einer anderen variablen Quelle angegeben werden.

Mit dieser Aktion können Sie komplexe XML-Dokumente in XML-Dokumente mit übersichtlicherer Struktur konvertieren. XSLT steht für „XSL Transformations“. XSL steht für „Extensible Stylesheet Language“, eine Stylesheet-Sprache für XML-Dokumente.

Die Aktion „XML-Umwandlung“ speichert das konvertierte XML-Dokument in der ausgewählten Variablen. Die Originaldatei bleibt unberührt auf der Festplatte erhalten. Wenn Sie das konvertierte XML-Dokument speichern möchten, verwenden Sie die Aktion Daten in Datei speichern.

Anmerkung

Normalerweise verwenden Sie die Aktion, um von der Host-Anwendung bereitgestellte XML-Dokumente zu vereinfachen. Die Definition eines XML-Filters für das komplexe XML-Dokument würde eventuell zu lang dauern, und in einigen Fällen ist es sogar einfach zu komplex für die Verarbeitung. Als Alternative können Sie Regeln für die Konvertierung des XML-Dokuments in eine Struktur festlegen, die vom XML-Filter problemlos verarbeitet werden kann oder den Filter sogar völlig überflüssig macht. Sie können XML-Dokumente in ein nativ unterstütztes XML-Format wie Oracle XML umwandeln und dann einfach die Aktion Oracle XML-Befehlsdatei ausführen darauf anwenden.

Tipp

Ein Beispiel für diese Aktion wird mit dem Produkt installiert. Um es zu öffnen, gehen Sie auf Hilfe > Beispieldateien > XML-Umwandlungen und führen Sie die Konfiguration Transformations.misx aus. Genauere Angaben finden Sie in der Readme-Datei.

Die Gruppe Datenquelle definiert die umzuwandelnden XML-Daten.

  • Vom Trigger empfangene Daten verwenden: legt fest, dass die vom Trigger empfangenen Daten verwendet werden. Dasselbe Ergebnis kann erzielt werden, indem Sie die interne Variable DataFileName aktivieren und die Inhalte der Datei verwenden, auf die sie verweist. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Zusammengesetzte Werte verwenden“ im NiceLabel Automation Benutzerhandbuch.

  • Dateiname: definiert den Pfad und den Namen der umzuwandelnden XML-Datei. Der Inhalt der angegebenen Datei wird verwendet. Die Option Datenquelle aktiviert die dynamische Definition des Dateinamens. Wählen Sie eine Variable aus (oder erstellen Sie eine Variable), die den Pfad und/oder Dateinamen enthält. Die Aktion öffnet die angegebene Datei und wendet die Umwandlung auf den (XML-formatierten) Dateiinhalt an.

  • Variable: wählt die Variable aus, die den Druckdatenstrom enthält (oder erstellt diese Variable). Der Inhalt der ausgewählten Variablen wird verwendet und muss eine XML-Struktur aufweisen.

De Gruppe Umwandlungsregeln Datenquelle (XSLT) definiert die Umwandlungsregeln (.XSLT-Dokument), die auf das XML-Dokument angewandt werden.

  • Dateiname: definiert den Pfad und den Namen der Datei mit den Umwandlungsregeln (.XSLT).

  • Benutzerdefiniert: legt einen benutzerdefinierten Inhalt fest. Sie können festen Inhalt, eine Mischung aus festem und variablem Inhalt oder ausschließlich variablen Inhalt verwenden. Um variablen Inhalt einzufügen, klicken Sie auf die Schaltfläche mit dem Pfeil rechts neben dem Datenbereich und fügen Sie die Variable aus der Liste ein. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Zusammengesetzte Werte verwenden“ im NiceLabel Automation Benutzerhandbuch.

Die Gruppe Ergebnis in Variable speichern definiert die Variable, in der die umgewandelte Datei gespeichert werden soll.

  • Variable: wählt eine Variable aus (oder erstellt eine Variable), die das Ergebnis des Umwandlungsprozesses beinhalten wird. Zum Beispiel: Wenn Sie Regeln verwenden, die eine komplexe XML-Struktur in eine einfachere XML-Struktur umwandeln, ist diese einfachere Struktur der Inhalt der ausgewählten Variablen.

Gruppe

Diese Aktion konfiguriert mehrere Aktionen innerhalb desselben Containers. Alle unter der Gruppe-Aktion platzierten Aktionen gehören zur selben Gruppe und werden gemeinsam ausgeführt.

Diese Aktion bietet die folgenden Vorteile:

  • Bessere Organisation und Anzeige des Aktionsablaufs. Sie können die Gruppenaktion erweitern oder minimieren, um die geschachtelten Aktionen nur bei Bedarf anzuzeigen. So halten Sie den Konfigurationsbereich aufgeräumt und übersichtlich.

  • Bedingungsabhängige Ausführung festlegen. Sie können eine Bedingung in der Gruppe-Aktion nur einmal festlegen, nicht einzeln für jede Aktion. Wenn die Bedingung erfüllt ist, werden alle Aktionen innerhalb der Gruppe ausgeführt. Dies kann Ihnen eine Menge Konfigurationszeit sparen und die Anzahl von Konfigurationsfehlern mindern. Die Gruppenaktion ist optimal geeignet, um WENN...DANN-Ausführungsregeln für mehrere Aktionen festzulegen.

Ereignis protokollieren

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Automation Builder-Funktionen erfordern NiceLabel LMS Enterprise oder NiceLabel LMS Pro.

Diese Aktion protokolliert ein Ereignis zu Verlaufs- und Fehlerbehebungs-Zwecken in NiceLabel Control Center.

Anmerkung

Um die Aktion „Ereignis protokollieren“ zu aktivieren, stellen Sie sicher, dass die Druckauftrags-Protokollierung in NiceLabel Control Center aktiviert ist.

Die Gruppe Ereignisdaten bietet Informationen zum protokollierten Ereignis.

  • Information: Allgemeine Beschreibung des Ereignisses, die in das NiceLabel Control Center Ereignisprotokoll aufgenommen wird. In diesem Bereich sind bis zu 255 Zeichen erlaubt.

  • Details: Detaillierte Beschreibung des Ereignisses, das in NiceLabel Control Center protokolliert wird. In diesem Bereich sind bis zu 2000 Zeichen erlaubt.

Tipp

Die in den Feldern Information und Details eingegebenen Beschreibungen ermöglichen es Ihnen, die Ereignisse im Gesamten Aktivitätsverlauf von Control Center herauszufiltern. Öffnen Sie in Control Center Verlauf > Alle Aktivitäten > Filter definieren. Weitere Details finden Sie im Control Center Benutzerhandbuch.

Etikettenvorschau

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Automation Builder-Funktionen erfordern LMS Enterprise.

Diese Aktion führt den Druckprozess aus und stellt eine Vorschau des Etiketts bereit. Standardmäßig wird die Vorschau als JPEG auf der Festplatte gespeichert, aber Sie können auch andere Bildformate auswählen. Zudem können Sie die Größe des erstellten Vorschaubildes beeinflussen. Die Aktion erstellt eine Vorschau für ein einzelnes Etikett.

Nachdem Sie die Etikettenvorschau als Datei erstellt haben, können Sie diese an eine Drittanwendung senden, indem Sie eine der Übertragungsoptionen nutzen, z. B. Daten an HTTP senden, Daten an serielle Schnittstelle senden oder Daten an TCP/IP Port senden. Alternativ können Sie die Vorschaudatei auch als Antwortnachricht für bidirektionale Triggern nutzen, z. B. Webdienst-Trigger. Die Drittanwendung kann Benutzern die Bilddatei als Etikettenvorschau anzeigen.

Die Gruppe Vorschau definiert die Datei, für die die Vorschau erzeugt werden soll, sowie ihre Details.

  • Dateiname: Gibt den Pfad und den Dateinamen an. Ist er fest codiert, wird jedes Mal dieselbe Datei verwendet. Wenn Sie nur den Dateinamen ohne Pfad verwenden, wird der Ordner mit der Konfigurationsdatei (.MISX) genutzt. Sie können eine relative Referenz zum Dateinamen verwenden, wobei der Ordner mit der .MISX-Datei als Stammverzeichnis fungiert. Die Datenquelle-Option aktiviert den variablen Dateinamen. Wählen Sie eine Variable aus (oder erstellen Sie eine Variable), die den Pfad und/oder Dateinamen bereitstellt, wenn ein Trigger ausgeführt wird. Normalerweise wird der Wert der Variablen durch einen Filter zugewiesen.

  • Grafiktyp: legt den Grafiktyp fest, der zum Speichern der Etikettenvorschau verwendet wird.

  • Vorschau der Etikettenrückseite (zweiseitige Etiketten): aktiviert die Vorschau der Rückseite des Etiketts. Dies ist nützlich, wenn Sie zweiseitige Etiketten verwenden und eine Vorschau der Rückseite des Etiketts erstellen möchten.

Beispiel 89. Beispiel

Zum Beispiel: Wenn Ihre Etikettenvorlage Abmessungen von 4" x 3" vorgibt und der Etikettendrucker eine Auflösung von 200 DPI hat, erhält das resultierende Vorschaubild Abmessungen von 800 x 600 Pixeln. Die Breite ist gleich 4 Zoll mal 200 DPI, also 800 Pixel. Die Höhe ist gleich 3 Zoll mal 200 DPI, also 600 Pixel.


Die Gruppe Zusätzliche Einstellungen ermöglicht es Ihnen, die Nutzung vorläufiger Werte zu aktivieren.

  • Vorläufige Werte verwenden: ersetzt fehlende Datenquellenwerte durch vorläufige Werte und zeigt diese in der Etikettenvorschau an.

    Tipp

    Vorläufiger Wert legt beim Gestalten von Etiketten oder Masken einen benutzerdefinierten Platzhalter-Variablenwert in einem Objekt fest. In einem Etikettenobjekt wird der vorläufige Wert zum Druckzeitpunkt durch den echten Variablenwert ersetzt.

Etikettenvariante erstellen

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Automation Builder-Funktionen erfordern LMS Enterprise.

Diese Aktion ermöglicht Ihnen das Erstellen einer vorschaufertigen Variante eines vorhandenen Etiketts. Etikettenobjekte in solchen Varianten haben gesperrte Datenquellenwerte. Ihr Inhalt wird vom aktuellen Wert der jeweiligen Datenquelle bestimmt.

Der Sinn der Erstellung einer vorschaufertigen Variante eines Etiketts mit „gesperrten“ Datenquellen besteht darin, das Etikett für den Genehmigungsprozess vorzubereiten, bei dem Daten und Vorlage gemeinsam genehmigt werden müssen. Anstatt ein Etikett ohne definierten Inhalt für seine Objekte anzuzeigen, genehmigt die zuständige Person eine Variante mit definierten Werten. So kann sie das finale Etikettenlayout mit den tatsächlichen Werten, die für den Druck verwendet werden, schnell anzeigen und genehmigen.

Tipp

Der Etikettengenehmigungsprozess ist für Etiketten möglich, die im Control Center Dokumentenspeicher abgelegt sind. Sie können verschiedene Arten von Genehmigungs-Workflows für die gespeicherten Etiketten und Etikettenvarianten anwenden. Die Auswahl für den Genehmigungs-Workflow hängt von den Anforderungen Ihrer Geschäftsumgebung ab. Im NiceLabel 10 Control Center Benutzerhandbuch finden Sie weitere Details.

Die Gruppe Einstellungen legt die zu konvertierende Etikettendatei und die Ausgabedatei (Etikettenvariante) fest.

  • Etikettenname: der Name der Etikettendatei, die in eine prüfungsfertige Variante mit gesperrten Datenquellenwerten konvertiert werden soll. Datenquelle definiert den Etikettennamen anhand einer vorhandenen oder neu erstellten Variablen dynamisch.

  • Datenquellen zum Druckzeitpunkt: mit dieser Option können Sie Datenquellen festlegen, deren Werte zum tatsächlichen Druckzeitpunkt bereitgestellt werden. Wenn in diesem Feld eine Datenquelle aufgeführt ist, wird ihr Wert nicht gesperrt und kann zum Druckzeitpunkt bereitgestellt werden. Typische Beispiele sind Datenquellen für Produktionswerte wie Losnummer, Verfallsdatum usw.

    Tipp

    Geben Sie nur Datenquellennamen ohne eckige Klammern ein, entweder durch Kommas getrennt oder anhand der Eingabetaste in Spalten unterteilt.

  • Name der Ausgabedatei: der Name der Etikettenvariante, die für die Prüfung und Genehmigung erstellt wird. Datenquelle definiert den Etikettennamen anhand einer vorhandenen oder neu erstellten Variablen dynamisch.

Es gibt verschiedene Regeln, die für die prüfungsfertige Etikettenvariante gelten:

  1. Datenquellenwerte sind standardmäßig gesperrt. Um Datenquellen von der Sperre auszunehmen, listen Sie sie im Feld Datenquellen zum Druckzeitpunkt auf, damit sie auf dem prüfungsfertigen Etikett aktiv bleiben. Sie können ihre Werte zum Druckzeitpunkt festlegen.

  2. Zählervariablen, Funktionen, Datenbankfelder und globale Variablen werden in nicht-abgefragte Variablen konvertiert.

  3. Grafiken werden eingebettet.

  4. Die im Dokumentenspeicher von NiceLabel Control Center abgelegte Ziel-Etikettenvariante wird automatisch eingecheckt. Der ursprüngliche Etikettenname und die Datenquellen zum Druckzeitpunkt werden als Check-in-Kommentar genutzt.

  5. Etikettenvarianten können im gesperrten Zustand im NiceLabel 10 Designer geöffnet werden.

  6. Anhand dieser Aktion erzeugte Etikettendateien können nicht importiert werden.

  7. Wenn Etikettenvarianten im Druckerspeicher abgelegt werden, können anhand des Abrufbefehls nur Werte für Druckzeitpunkt-Datenquellen bereitgestellt werden.

  8. Wenn Sie NiceLabel Control Center verwenden, ermöglicht die Etikettenvorschau im Dokumentenspeicher die Bearbeitung von Druckzeitpunkt-Datenquellen.

  9. Variablen für die aktuelle Uhrzeit und das aktuelle Datum können auf der prüfungsfertigen Etikettenvariante nicht als Datenquellen zum Druckzeitpunkt festgelegt werden.